Nürnberg, vom Valznerweiher zur Wöhrder Wiese

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Wanderung am 26. August 2026 -  Wanderstrecke ca. 7 km

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, ManfredKa, ManfredKe, Roland, Udo


Über den Sportpark Valznerweiher am Goldbach entlang zu Baggerloch, Zeltnerschloss und Wöhrder Wiese

Nach dem wieder einmal siegreichen Frankenderby (hier fränkisch) am 15. dieses Monats, sollte das letzte verbliebene Kleeblatt in unseren Reihen die Möglichkeit bekommen, dem Wirken einer aufstiegsreifen, echten Bundesliga-Mannschaft zuzusehen und über eine Konvertierung nachzudenken 😉. Als Entscheidungshilfe wurde ihm schon vorab die aktuelle Tabelle übermittelt, mit dem realistischen Hinweis, das die sich bis zum Saisonende kaum noch verändern wird (jedenfalls nicht für den Glubb, für die Fedder wird es allerdings schwer werden, den Platz zu halten ☻). 

Wir starten am S-Bahn-Halt Frankenstadion und sind nach gut 500 Metern schon am und im Trainingsgelände des Ruhmreichen - und wir hatten Glück: Die erste Mannschaft (des FCN und Frankens) trainierte im hinteren Bereich der Anlage und, obwohl kein öffentliches Training angesagt war, war der Bereich zugänglich - weniger zugänglich war Miro Klose. Als wir dem Spielbereich dann doch etwas zu nahe kamen bat er uns höflich, die Anlage wieder zu verlassen. Wofür wir natürlich vollstes Verständnis zeigten, denn Kiebitze des nächsten Gegners könnten sich ja auch hinter jeder (Wanderer-) Verkleidung versteckt haben.
Obwohl wir uns kaum sattsehen konnte an den technischen, taktischen, physischen und mentalen Qualitäten der Spieler - an der Eleganz, Virtuosität und spielerischen Leichtigkeit, der Spielintelligenz, dem engen Führens des Balles auch unter Gegnerdruck, der präzisen Kurzpässe und der genauen langen Flugbälle, der platzierten Torabschlüsse, den Dribblings und Finten im Eins gegen Eins, dem Timing und Durchsetzungsvermögen, dem Vorausahnen von gegnerischen Pässen und Laufwegen, dem blitzschnellen Reagieren und Umschalten bei Ballgewinn, dem hohen Grundtempo und dem explosiven Antritt, der körperlichen Stärke in Zweikämpfen und beim Abschirmen - mussten wir uns schweren Herzens trennen.

Aber es war ja auch Wandertag:

Die abwechslungsreiche und flache Wanderung "mitten in der Stadt" folgt im Kern dem natürlichen Lauf des Goldbachs, der aus dem Valznerweiher entspringt und sich als grünes Band durch den Südosten der Stadt zieht. Die Strecke führt auf rund 7 Kilometern durch idyllische Grünzüge in ruhigen Wohngegenden, vorbei an historischen Weihern und Schlössern, fast bis ins Herz Nürnbergs (nur noch ~500 m Luftlinie zum Hauptmarkt) und endet für uns an der U-Bahn-Station Wöhrder Wiese am Prinzregentenufer.

Vom Gelände des FCN geht es über die Valznerweiherstraße zum Valznerweiher, an dessen Nordufer der Goldbach abfließt. Nach ca. 500 Metern im Wald passieren wir die Kleingartenanlage "Bienenheim" und gedenken unseres Freundes Artur, der uns einige Male hierher eingeladen hatte.
Nach weiteren knapp 500 m erreichen wir die Zerzabelshofer Hauptstraße. Zu einem kleinen Umweg zum alten Zabo oder gar zu einem Besuch des Restaurant Valentini können wir Achim dann aber, trotz seiner neuen Begeisterung für den Club, doch nicht überreden. Also folgen wir dem idyllischen Fußweg entlang des Goldbachs (zu dem wir einen kurzen Abstecher machen)  stadteinwärts in Richtung Nordwesten. Der Weg führt sehr schön durch eine parkähnliche Anlage im Stadtteil Gleißhammer.

Nach der Unterquerung der Ringstraße (Marienbader Str. - Ben-Gurion-Ring) passieren wir (und der Goldbach) den Metthingweiher und weitere Grünanlagen, bis wir zum Baggerloch kommen. In der "Gartenkolonie Baggerloch" (eine lokale Bezeichnung für eine ehemalige Sandgrube) machen wir dann eine erholsame Pause in der gleichnamigen Gaststätte, einem familiengeführten Kolonieheim. Die Gaststätte mit dem beliebten Biergarten ist bekannt für ihre herzhafte fränkische Hausmannskost und für ihre gemütliche "urige" Atmosphäre.

Nach einer guten Stunde brechen wir wieder auf und gehen die Gleißhammerstraße entlang zum Zeltnerschloss - das historische Wasserschloss liegt malerisch auf einer kleinen Insel inmitten des künstlich angestauten Zeltnerweihers - in dem zwischenzeitlich auch der Goldbach angekommen ist.
Hinter dem Schloss folgen wir, so nahe es geht, weiter dem Bachlauf nach Norden, tunneln eine Menge Bahngleise (nahe S-Bahn-Halt Dürrenhof) und erreichen am Tullnauweiher im Tullnaupark wieder "grünes Gebiet". Hier, am Wöhrder See, verläuft der Goldbach ab dem Wehr teilweise unterirdisch - wir freuen uns überirdisch, dass die vielen Gänse, an die (und ihre Hinterlassenschaften) wir uns von unserer letzten Wanderung hier noch erinnern, noch nicht angekommen (oder schon wieder abgeflogen?) sind.
Wir queren jetzt die abbiegende Kressengartenstraße
(Bahnhofstraße am Wöhrder Talübergang) und erreichen das Ostende der Wöhrder Wiese. Hier öffnet sich der weitläufige Stadtpark entlang der Pegnitz zu einer großen grünen Wiese und hier sehen wir auch ein paar kleine Gänsegrüppchen.
Nach einem kurzen Stück an der Pegnitz erreichen wir, a
m Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, den Wies`n Biergarten. Und was darf hier nicht fehlen? Richtig, Eis - klassisch in der Waffel oder im Becher. Nur drei halten tapfer dagegen – im Geiste schon beim Feilen an der perfekten Strandfigur 😊.

Dann nehmen wir die letzten 300 Meter in Angriff. Unsere Wanderstrecke endet direkt am Eingang der U-Bahn-Station Wöhrder Wiese (Linie U2/U3) am westlichen Ende des Parks.

 

 Bilder:  (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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Bild von "Club4ever", © s. hier  (leider dürfen unsere Bilder vom nicht-öffentlichen Training & aus dem Museum nicht gezeigt werden)

 

  Valznerweiher

 

  Wildschweingelände fast bis in die Vorgärten am Stadtrand

Vermutlich eine Kermesbeere. Sie gilt als in allen Teilen giftig, die höchste Konzentration liegt in den Wurzeln, gefolgt von Blättern & unreifen Beeren (Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, Durchfall). Im Fall der Fälle sofort reichlich Wasser trinken und das Giftinformationszentrum kontaktieren.

  Zweigeschossiger Ziegelbau im Stil des Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre

  Ristorante (Enrico) Valentini im Zabo

  Goldbach

 

  im Baggerloch

 

  Zeltnerschloss

 

  Zeltnerschloss

 

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