Happurg, Steinernes Gassl & Hohler Fels

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Wanderung am 06. Mai 2026 -  Wanderstrecke ca. 6-8 km

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, Pit, Roland, Udo

Vom S-Bahnhof in Happurg durch das Steinerne Gassl zur Seeterrasse am unteren Stausee

„Ein Highlight an der Houbirg ist das Steinerne Gaßl, auch Hölzenleiten genannt. Der Pfad hoch über dem Happurger Stausee bietet einige wundervolle Aussichtspunkte. Man wandert entlang eindrucksvoller Felsen auf Kalkbruchstein inmitten einzeln stehender Bäume und im Frühjahr bis Herbst bunt blühenden Blumen und herrlich duftenden Wiesen. Der Weg fühlt sich mehr nach italienischen Alpen an als nach Hersbrucker Schweiz. Ein Hauch von Urlaub umweht dieses herrliche Wegstück und lädt zum Schlendern und Träumen ein." (So oder so ähnlich sagen es "Wandern mit Kindern in Franken" und Komoot)

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Allerdings ..., ohne Fleiß kein Preis.
Gleich nachdem wir die Ortschaft fast hinter uns gelassen haben, am Friedhof, erwartet uns der erste ziemlich steile Anstieg - erst mal ein kurzer. Dann heißt es aufpassen, denn das nächste steile Stück wollen wir ja nicht verpassen 😊. Ca. 100 m weiter, nachdem wir oben auf der Straße mit Blick zum Kriegerdenkmal angekommen sind, geht es nach links in einen schmalen Steig, mit fast zugewachsenem Einstieg, wieder aufwärts.
Langsam gehend und schnell schnaufend erreichen wir die Höhe und dann, nach einem langen Stück sehr schönen, fast ebenen Weges, das Steinerne Gassl: gleich zu erkennen an den vielen Bruchsteinen auf der sich öffnenden kleinen Ebene. Und sofort stechen sie ins Auge - die vielen Frühlingsblumen und mittendrin immer wider Salomonsiegel.

Ein bisschen getrübt wird die Freude bei dem Gedanken, dass die vielen Bruchsteine wahrscheinlich aus den Stollen stammen, die wenige Meter weiter unten von den Zwangsarbeitern des Konzentrationslagers in den Berg getrieben wurden.
Hier finden wir dann auch den Baum mit dem ausladenden Ast über der Bank mit dem herrlichen Blick zum See, der wahrscheinlich schon auf mehr als tausend Bildern verewigt ist!

Bei Kilometer 2,9 (ab Bahnhof) trennt sich die Spreu vom Weizen 😉: Karsten und Pit waren noch nie am Hohlen Fels und wollen diese Bildungslücke schließen, Udo begleitet sie.
Da wir uns für die kürzeste Strecke entscheiden, folgt noch einmal ein sehr, sehr steiler Anstieg. Stöcke wären hilfreich gewesen und im Herbst, auf rutschigen Blättern kann dieser Steig nicht gegangen werden.
Die Mühe hat sich gelohnt, der Ausblick begeistert jedes Mal aufs Neue. Seinen Namen verdankt dieser Aussichtspunkt übrigens der großen Höhle auf der Rückseite der Felsen.

Für den Rückmarsch haben wir den Weg gewählt, der in einem weiten Bogen hinunter führt. Er ist steinig und anstrengend und auch hier vermissen wir unsere Wanderstöcke.

Unten, am Kneippbecken, erfreuen grüne Wiesen mit blühenden Blumen und schneeweißem Löwenzahn unser Auge. Da wir länger gebraucht haben als gedacht, muss sich Karsten das Wassertreten verkneifen, wir marschieren schnellen Schrittes hinunter zum See.
Als wir den erreichen, sind wir erst einmal schockiert! Der Wasserspiegel hat sich seit unserem Besuch im letzten Jahr im einige Meter gesenkt - natürlich dachten wir: "Klimawandel". Doch im Gasthaus kam dann die Entwarnung: Der Wasserspiegel wurde wg. Reparaturarbeiten abgesenkt (und deswegen ist wohl auch der Weg an der Nordostseite des Sees gesperrt - wie unser follower Gerhard schon prophezeit hatte). 
An den Seeterrassen wartet dann die Spreu auf uns und es bleibt genügend Zeit, die vom Robbie servierten Speisen in Ruhe zu genießen - einschließlich Kaffee und Eisbecher.
Zurück in die Heimat geht es mit Bus von der nahen Bushaltestelle am See über Hersbruck/ Rechts.

 

 Bilder (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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 Für Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs", auf den man sich,
 für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

  
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