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Ob es mit dem Bier auf Hawaii immer noch so schlecht aussieht? Forchheim war uns sicherer 😉
So wie in jedem Jahr, zieht es uns auch in
diesem Juli wieder zum
Annafest,
... Gestartet sind wir in Forchheim Nord und unser Weg führte durch das Weihergebiet, das wir von unserer Wanderung am 01.10.2025 noch in guter Erinnerung hatten. Leider mussten wir feststellen, dass die Hitze, die uns schon am Vormittag beim Marsch durch das wenig Schatten bietende Gelände, zusetzte, dazu beigetragen hat, die meisten der Weiher trocken zu legen (und wie wir später im schattigen Wald sahen, auch die kleinen Bächlein). El Nino ist wieder da! Unser heutiges Ziel war der "Greif-Keller" - aufgrund einer Empfehlung unseres Fahnenflüchtlings Karsten. Offensichtlich haben aber auch andere Besucher vom "World Beer Award" gelesen, denn auf dem relativ großen Keller war kein einziger Tisch zu haben. Also lassen wir uns auf dem Keller gegenüber nieder: auch das Bier vom Hebendanz kann man trinken und auch die Speisen entsprechen dem, was man von einem Anna-Fest-Essen erwartet (Roland sollte der Kellner aber besser nicht nach seiner Meinung fragen, jedenfalls dann nicht, wenn er Schäuferla gegessen hat).
Nach
einer guten Stunde geht es weiter zu einem
Rundgang
durch den nördlichen Teil der historischen
Altstadt. (Roland verlässt uns vorher - offensichtlich ist
ihm sein Schäuferla nicht bekommen
😒). (Bei "Route ... Download" kann die tatsächlich gelaufene Strecke mit 6,3 km wie oben gezeigt - sowie die bereinigte Strecke mit 5,8 km wie dort gezeigt (und ein kompletter Rundgang durch Forchheim, mit Sehenswürdigkeiten über die Altstadt hinaus), beide mit WPs - runtergeladen werden). Forchheim besitzt eine wunderschöne, historische Altstadt [Karte1, Karte 2, Karte 3], die als denkmalgeschütztes Gesamtensemble zu den ältesten und beschaulichsten Ortskernen in Franken zählt. Das Stadtbild ist geprägt von mittelalterlichem bis barockem Charme, gepflasterten Gassen und prächtigen Fachwerkbauten. Da die historische Innenstadt sehr kompakt ist, lässt sie sich wunderbar zu Fuß erkunden (die Top 5?). Leider erreicht man sie vom Kellerwald aus nur nach einem etwas ermüdenden Marsch über die bei heißem Sommerwetter endlos erscheinende Piastenbrücke über die Bahnschienen; denn leider haben die Forchheimer Stadtväter die ansonsten hier fahrenden Busse in die Sommerpause geschickt und die extra fürs Annafest eingesetzten Busse pendeln nur zum Bahnhof und zu verschiedenen Parkplätzen - was ja sehr lobenswert ist, aber die Gäste, die auch die schöne Innenstadt besuchen wollen, müssen den Haatscher in kauf nehmen (oder eine 1/2-stündige Bus-Fahrzeit mit Umsteigen). Gleich hinter der Brücke überqueren wir den Alten Friedhof, überqueren die Birkenfelderstraße und betreten den Stadtpark in der sogenannten „hohlen Dernbach-Bastion“. Der Le Perreux Park (benannt nach einer Partnerstadt) verbindet auf einzigartige Weise Natur und Geschichte. Wo einst Teil der mächtigen Festungsanlage war, lädt heute eine grüne Oase zum Verweilen ein. Ein Fußweg führt direkt auf die erhaltenen Festungsmauern hinauf. Den nehmen wir nicht, wir gehen gleich nach dem Betreten des Parks nach rechts und laufen außerhalb der Festunsanlage an der Mauer entlang.
Die
Festung
bestand ursprünglich aus zehn
Bastionen, die über Verbindungsmauern (Kurtinen)
miteinander verknüpft waren. (Hohle)-Dernbach-Bastion: Sie wurde 1675 erbaut, nachdem die Stadt im Dreißigjährigen- und im vorausgegangenen Markgrafenkrieg Schwachstellen offenbarte. Die "hohle" Bastion besaß im Inneren Verteidigungsräume, gewölbte Gänge (Kasematten) oder tiefer gelegene Höfe. (Eine "volle" Bastion wurde mit Erde & Schutt aufgeschüttet, um Kanonenbeschuss maximale Masse entgegenzusetzen). Die Zwingerbastion (mit den „Fünf Toren“) erreichen wir über die Bamberger- und die Von-Brun-Str. (Die Fünf Tore wurden anlässlich des 1000-jährigen Bestehens des Bistums Bamberg aufgestellt. Sie stehen für den Übergang von Raum, Zeit, Vergangenheit und Zukunft) Die Zwingerbastion, oder St. Valentini(e)-Bastion (benannt nach Fürstbischof Valentin) und der umliegende Stadtgraben mit seinen malerischen Ecken, laden zum Spazierengehen und zum Verweilen ein. Über die Sattlertorstraße, nahe des Mahnmals zum DDR-Grenzzaun und des historischen Sattlertores (oder Saltorturm), des einzig erhaltenen mittelalterlichen Wachturms aus dem 14. Jh. (er verlor seine Bedeutung mit dem Ausbau Forchheims zur Festung) erreichen wir die Kaiserpfalz.
Die
Kaiserpfalz (Video), in der sich das
Pfalzmuseum
befindet, ist ein
bedeutendes Baudenkmal aus dem 14. Jh., das den
Bamberger Fürstbischöfen als Residenz diente.
Bekannt ist es vor allem für seine wertvollen,
gotischen Wandmalereien.
Historisches
Rathaus & Rathausplatz:
Das
spätmittelalterliche Ensemble aus dem Jahr 1402
gehört zu den schönsten Fachwerkbauten in Deutschland.
Kunstvoll, im Stil der
Spätgotik geschnitzte Figuren
befinden sich an den Balkenköpfen und im Gebälk
der berühmten
Fachwerkfassade des Gebäudekomplexes.
Das berühmteste Schnitzwerk ist der „Forchheimer
Mauerscheißer“ im Gebälk des Magistratsbaus, der
potenziellen Angreifern sein entblößtes
Hinterteil entgegenstreckt.
Wer Forchheim in der Adventszeit besuchen möchte, der findet
hier Anregungen zu einem Rundgang.
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Für
Erlangen und Umgebung gibt es den "Wetterochs",
auf den man sich,
WetterOnline
(rechtes Bild)
bietet auch mehr Info zum aktuellen Wetter,
Bei "wetter.net" kann man
auch andere Orte
wählen und
Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat,
der kann es
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| Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem GPX Viewer (Anzeige-Beispiele) |