Altdorf - Schwarzachtal - Rasch

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Wanderung am 18. März 2026 -  Wanderstrecke ca. 6 km (Plan 8 km)

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, ManfredKa, ManfredKe, Pit, Roland, Udo

  Der Höhepunkt der Revolution am 18.März 1848 ebnet den Weg zur ersten geschriebenen Verfassung in Preußen als Grundstein für die heutige freiheitlich-demokratische Grundordnung. Der gleiche Tag in 1990 markiert die erste und einzige freie Wahl zur Volkskammer der DDR im Zuge der Friedlichen Revolution.

Und Petula Clark belegte vom 15. März - 31. Mai 1965 mit "Downtown" Platz 1 der deutschen Single-Charts.

Durch die Löwengrube über die Himmelsleiter ins Tal der Schwarzach zum Kirchlein St. Michael

Obwohl wir nun schon so lange miteinander wandern, waren mehr als die Hälfte noch nie an der Löwengrube und in Rasch. Das musste sich natürlich ändern, denn nicht nur der abenteuerliche Weg um die Löwengrube über die Himmelsleiter und entlang der Schwarzach macht Spaß, auch das Kirchlein in Rasch ist sehenswert. Und auch Altdorf selbst ist natürlich interessant als Ausgangs- und Zielort: Dort sind es nicht nur die evangelische Kirche mit ihrem außergewöhnlichen Inneren und die Marktstraßen mit den alten Toren, Brunnen und Häusern, ... in Altdorf gibt es immer noch mindestens 7 Gasthäuser, die Mittwoch Mittag geöffnet haben und gleich mehrere Eiscafés 😉.

Gefahren sind wir öffentlich und die Innenstädtler waren in 1 1/4 Std dort, die Rückfahrt war nach ca. 1 Stunde erledigt, mit 1x Umsteigen - so ähnlich auch die ERHler ... aber leider nicht die Frauenauracher. Wie so oft müssen die eine dreiviertel Stunde früher aufstehen, weil die Busanbindung schlechter kaum sein kann. Die Frequenz ist miserabel, der 201er fährt zur gleichen Zeit wie der 281er und der hält dann z. B. an der Paul-Gossen-Brücke 1  Minute vor Abfahrt der S-Bahn!!! Toll geplant und alles sehr motivierend - aber warum lassen sie sich auch eingemeinden. (Mit der StUB wird es natürlich besser).  

In Altdorf haben die Navis wieder einmal nicht mit den Satelliten kommunizieren wollen - wahrscheinlich hat Trump vor Kuba noch das Weltall ein bisschen durcheinandergeschüttelt (nicht gerührt). So kamen wir mit ein bisschen hin und her am Ende auf über 9 Kilometer.

Findet man gleich den richtigen Weg ab dem Bahnhof, ist man schon nach wenigen Minuten in grüner Umgebung: bunte Vorgärten, belebte Kindergärten, Parkanlagen. Schnell hat man die Stadt hinter sich gelassen und ist in freier Natur - dass wir die A3 unterqueren, hat von den "Neuen" tatsächlich keiner mitbekommen.
Bei herrlichem Sonnenschein, aber noch frischen Temperaturen geht es, vorbei an vielen Kirschbäumen!, zur Löwengrube. Karsten, Pit und Manni können sich (aus der auch für Kinder spannenden Umgebung) garnicht trennen und untersuchen jedes Loch und jeden Stein. Löwen haben aber auch sie nicht entdeckt.
Nach einem kurzen Stück auf einem schönen Wanderweg an der Schwarzach entlang, werden wir vom Kirchlein St. Michael mit Glockenklang begrüßt. Natürlich folgt eine ausführliche Besichtigung, bei der der andere Manni mit Hilfe seines iPhones die intimsten Details preisgibt: z.B. dass die romanischen Rundbögen wohl aus dem 12. Jh. stammen, die Freskodarstellung des kämpfenden Michaels jedoch erst während einer Renovierung 1948 hinzukam. Große Aufmerksamkeit wird dem Flügelaltar aus dem 15. Jh. zuteil, an dem recht anschaulich vier Heilige mit ihren klassischen Erkennungszeichen zu sehen sind: Katharina mit Schwert und zerbrochenem Rad, Barbara mit Kelch und Hostie, Magdalena mit Salbenbüchse und Margarete mit einem kleinen Drachen. Auszug aus "nuernberger-land.de & wikipedia).

Am Rückweg erklimmen wir, nach der Durchquerung des Tales, die heute vorgesehenen Höhenmeter. Im Wäldchen östlich von Lenzenberg freuen wir uns über die ersten Anemonen (oder Buschwindröschen), nachdem wir hinter der Löwengrube, bei der Himmelsleiter und danach im Tal an der Schwarzach schon die ganze Vielfalt der Frühlingsblüher und den ersten Bärlauch entdeckt hatten.
Oben, auf der Höhe hinter Lenzenberg, genießen wir wieder die wärmende Sonne in der kühlen Luft, unterqueren die A3 und sind gleich wieder in Altdorf. Jetzt folgt ein Stück Straße, Industrie und Vorort, aber schon nach ca. einem Kilometer sind wir in "historischer" Umgebung, schlendern über den Unteren Markt und kehren ein im Restaurant "Rotes Ross". Wir werden wie immer freundlich bedient, das Essen ist gut und so marschieren wir, nach einer ausführlichen Pause, wohlgenährt zur nächsten Eisdiele.

Da wir gut in der Zeit liegen, nutzen wir die selbige zu einem Besuch der Kirche St. Laurentius. Auch die ist es wert, dass man genauer hinsieht. Sehr interessant in der typisch evangelischen Kirche sind mehrere Emporen und die vielen Separees 🤣. Für wen und was die wohl gedacht und genutzt wurden (so viele Professorenfamilien wird es ja wohl auch nicht gegeben haben)? (Altdorfer Geschichte).

Von der Kirche ist es nicht mehr weit zum Bahnhof. Die Rückfahrt verlief planmäßig und Henry konnte seinen Verpflichtungen als Opa-Taxi pünktlich nachkommen 😁.

Der eine oder andere hat sich vorgenommen, vor allem die Löwengrube und den Felsenkeller noch einmal mit den Enkeln zu besuchen (ca. 5 ebene km ab Pretalmühle, Variante ab Altdorf mit Teufelshöhle 4,5 km); Nach Rasch führt noch der Rund-Wanderweg Nr. 5, ca. 8 km, ähnlich wie unser Weg, aber südlich der Schwarzach (dort kann man auch einkehren).

Auch interessant, aber etwas länger, über Grünsberg, ist der Wallensteinweg (ca. 7-8 km) mit Teufelsschlucht und Teufelskirche, und die Sophienquelle und Wolfsschlucht bei Grünsberg ... und viele weitere schöne Wege um Altdorf.

Übrigens: Die Löwengrube bei Altdorf diente früher als Steinbruch, aus seinen Sandsteinen wurde im 16. Jahrhundert die Stadtmauer und später das Universitätsgebäude errichtet. Dann geriet der Steinbruch in Vergessenheit. Wiederentdeckt wurde er 1686 von dem Hofmeister des Barons Löwenstern, daher auch der Name. Die Wildnis wurde kurzerhand gerodet und zu einem Festplatz umgewandelt, der 1686 von den Altdorfer Studenten feuchtfröhlich eingeweiht wurde. Als die Universität 1809 geschlossen wurde, legten ein paar brauberechtigte Bürger dort einen Bierkeller an. (Quelle: Komoot)

 

 Bilder (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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  "mitten" in der Stadt

 

  hinter dem "Oberen Turm" beginnt der "Obere Markt", mit "St. Laurentius" und dem "Roten Ross"

 

  gleich hinter der A3 am "Wallenstein Rundwanderweg"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  der "Wallenstein Rundwanderweg" zweigt hier, VOR der Himmelsleiter, nach Westen (rechts) ab

 

  im Hintergrund die Prethalmühle

 

 

 

 

 

 

 

 

links: Jahreszahl / rechts: der kämpfende Michael 

  ob die Drei als Modell gedienthaben?
   

 

 

 

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 Das Wanderwetter in und um Erlangen

 

 "Trau - schau - wem": je näher die Zukunft der Gegenwart kommt,
                                       desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.

    

 Für Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs", auf den man sich,
 für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

  
 ">> weitere Aussichten" zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
 bei "wetter.net" kann man andere Orte wählen

 

Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat, kann es auch hier versuchen: mit Monatsvorhersage

    

Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem  GPX Viewer    (Anzeige-Beispiele)