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Durch die Löwengrube über die Himmelsleiter ins Tal der Schwarzach zum Kirchlein St. Michael Obwohl wir nun schon so lange miteinander wandern, waren mehr als die Hälfte noch nie an der Löwengrube und in Rasch. Das musste sich natürlich ändern, denn nicht nur der abenteuerliche Weg um die Löwengrube über die Himmelsleiter und entlang der Schwarzach macht Spaß, auch das Kirchlein in Rasch ist sehenswert. Und auch Altdorf selbst ist natürlich interessant als Ausgangs- und Zielort: Dort sind es nicht nur die evangelische Kirche mit ihrem außergewöhnlichen Inneren und die Marktstraßen mit den alten Toren, Brunnen und Häusern, ... in Altdorf gibt es immer noch mindestens 7 Gasthäuser, die Mittwoch Mittag geöffnet haben und gleich mehrere Eiscafés 😉. Gefahren sind wir öffentlich und die Innenstädtler waren in 1 1/4 Std dort, die Rückfahrt war nach ca. 1 Stunde erledigt, mit 1x Umsteigen - so ähnlich auch die ERHler ... aber leider nicht die Frauenauracher. Wie so oft müssen die eine dreiviertel Stunde früher aufstehen, weil die Busanbindung schlechter kaum sein kann. Die Frequenz ist miserabel, der 201er fährt zur gleichen Zeit wie der 281er und der hält dann z. B. an der Paul-Gossen-Brücke 1 Minute vor Abfahrt der S-Bahn☻!!! Toll geplant und alles sehr motivierend - aber warum lassen sie sich auch eingemeinden. (Mit der StUB wird es natürlich besser). In Altdorf haben die Navis wieder einmal nicht mit den Satelliten kommunizieren wollen - wahrscheinlich hat Trump vor Kuba noch das Weltall ein bisschen durcheinandergeschüttelt (nicht gerührt). So kamen wir mit ein bisschen hin und her am Ende auf über 9 Kilometer.
Findet man gleich den richtigen Weg ab dem
Bahnhof, ist man schon nach wenigen Minuten in
grüner Umgebung: bunte Vorgärten, belebte
Kindergärten, Parkanlagen. Schnell hat man die
Stadt hinter sich gelassen und ist in freier
Natur - dass wir die A3
unterqueren, hat von den "Neuen" tatsächlich
keiner mitbekommen.
Am Rückweg erklimmen wir, nach der Durchquerung
des Tales, die heute vorgesehenen Höhenmeter. Im
Wäldchen östlich von Lenzenberg freuen wir uns
über die ersten Anemonen (oder
Buschwindröschen), nachdem wir hinter der
Löwengrube, bei der Himmelsleiter und danach im
Tal an der Schwarzach schon die ganze Vielfalt
der Frühlingsblüher und den ersten Bärlauch
entdeckt hatten. Da wir gut in der Zeit liegen, nutzen wir die selbige zu einem Besuch der Kirche St. Laurentius. Auch die ist es wert, dass man genauer hinsieht. Sehr interessant in der typisch evangelischen Kirche sind mehrere Emporen und die vielen Separees 🤣. Für wen und was die wohl gedacht und genutzt wurden (so viele Professorenfamilien wird es ja wohl auch nicht gegeben haben)? (Altdorfer Geschichte). Von der Kirche ist es nicht mehr weit zum Bahnhof. Die Rückfahrt verlief planmäßig und Henry konnte seinen Verpflichtungen als Opa-Taxi pünktlich nachkommen 😁. Der eine oder andere hat sich vorgenommen, vor allem die Löwengrube und den Felsenkeller noch einmal mit den Enkeln zu besuchen (ca. 5 ebene km ab Pretalmühle, Variante ab Altdorf mit Teufelshöhle 4,5 km); Nach Rasch führt noch der Rund-Wanderweg Nr. 5, ca. 8 km, ähnlich wie unser Weg, aber südlich der Schwarzach (dort kann man auch einkehren). Auch interessant, aber etwas länger, über Grünsberg, ist der Wallensteinweg (ca. 7-8 km) mit Teufelsschlucht und Teufelskirche, und die Sophienquelle und Wolfsschlucht bei Grünsberg ... und viele weitere schöne Wege um Altdorf. Übrigens: Die Löwengrube bei Altdorf diente früher als Steinbruch, aus seinen Sandsteinen wurde im 16. Jahrhundert die Stadtmauer und später das Universitätsgebäude errichtet. Dann geriet der Steinbruch in Vergessenheit. Wiederentdeckt wurde er 1686 von dem Hofmeister des Barons Löwenstern, daher auch der Name. Die Wildnis wurde kurzerhand gerodet und zu einem Festplatz umgewandelt, der 1686 von den Altdorfer Studenten feuchtfröhlich eingeweiht wurde. Als die Universität 1809 geschlossen wurde, legten ein paar brauberechtigte Bürger dort einen Bierkeller an. (Quelle: Komoot) |
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"Trau - schau - wem":
je näher die Zukunft
der Gegenwart kommt,
Für
Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs",
auf den man sich,
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kann es auch hier versuchen: mit
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Das Wanderwetter in und um
Erlangen
desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.
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zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
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