Nürnberg - GNM, Winterdorf & Christkindlesmarkt

zur Sockenqualmer-Startseite

Wandergebiet: Info, mehr Touren Route.gpx, Kurven, Planen, Download

Wanderung am 23. Dezember 2025 -  Wanderstrecke ca. 4 km + GNM

Teilnehmer: Achim, Günter, Henry, ManfredKa, ManfredKe, Pit, Roland, Udo

Weihnachtliches Nürnberg & Germanisches Nationalmuseum

Das letzte Ziel unserer "Vielseitiginteressiertenwanderungen" in 2025 ist das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg: und zwar die Sonderausstellung "Nürnberg GLOBAL 1300-1600". Die Ausstellung zeigt die weltumspannenden Netzwerke Nürnbergs als Zentrum für Handel, Kunst und Kultur im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit, sie wirft einen Blick auf eine Weltstadt der Renaissance. 

Vor dem Besuch des Museums werfen wir einen Blick in den weihnachtlich geschmückten Handwerkerhof, danach speisen wir im "Tucher Bräu".
Die meisten Sehenswürdigkeiten des am Nachmittag folgenden Rundgangs sind in unseren früheren Ausflügen nach Nürnberg bereits beschrieben:
Wir
gehen zum Winterdorf mit Riesenrad, zwischen Jakobs-, Elisabethkirche und Weißem Turm,
vorbei am Ehekarussel und am Peter Henlein-Denkmal am Hefnersplatz,
durch die Karolinenstraße
zur Lorenzkirche (28.12.2010 / Details) mit dem Teufelsbrünnlein und dem "Eisernen Maßstab";
Weiter geht es zum Haus Königstraße 10, mit der makellos erhaltenen Wandskulptur "Maria mit Kind" und wir fragen uns, wer so eine beeindruckende Statue an der Fassade seines Hauses anbringen lässt? (das Internet schweigt leider dazu);
Dann überqueren wir die Museumsbrücke, sehen zwischen den Buden kaum das Heilig-Geist-Spital und machen uns Gedanken über das "Narrenschiff" kurz vor dem
Hauptmarkt mit der Frauenkirche (27.12.2017) und dem Schönem Brunnen.
Beim Flanieren über den Christkindlesmarkt machen wir uns noch einmal Gedanken über die Rolle von Karl IV. für Nürnberg und versuchen, die Erinnerungen an den traurigen Teil seines Wirkens mit Hilfe eines durch schottischen Whiskey verstärkten Glühweins zu vergessen.
Dann geht es vorbei an Altem Rathaus und Sebalduskirche (5.1.2022 / Details) zum Ölberg vor der Burg und
über den Albrecht- Dürer-, bzw. Tiergärtnertor-Platz, mit dem modern interpretierten Dürer-Hasen, zur Haltestelle Tiergärtnertor, von der aus wir heute mit der Straßenbahn (bis Wegfeld, dann Bus) zurück fahren.

In der Sonderausstellung des GNM wird die Rolle Nürnbergs als Herzstück des Heiligen Römischen Reiches eindrucksvoll dargestellt. Die Ausstellung zeigt hochkarätige Exponate, die Nürnbergs weitreichende Vernetzung dokumentieren. Natürlich stehen Werke Nürnberger Künstler und Gelehrter, wie die von Martin Behaim (ältester Globus der Welt) und besonderes die des "modernen Weltstars" Albrecht Dürers (Haupt - Werke), im Mittelpunkt.

Die Stadt war unter Karl IV. („fürnehmste Stadt“ des Reiches) und Kaiser Sigismund weit mehr als nur ein Handelsplatz, sie war das ideologische und legislative Zentrum der kaiserlichen Macht. 
Karl IV. (1316 - 1378): Obwohl in der Ausstellung immer wieder auf seine weitreichenden politischen Netzwerke hingewiesen wird, wird seine besondere Bindung zu Nürnberg deutlich: In der "Goldenen Bulle" (1356), ein von ihm erlassenes Grundgesetz, bestimmte er, dass der erste Reichstag jedes neuen Königs in Nürnberg abzuhalten ist.
Mit seiner Unterstützung zur Neugestaltung des Hauptmarktes und dem Bau der Frauenkirche wurde eine repräsentative Kulisse für den globalen Aufstieg Nürnbergs geschaffen.
Kaiser Sigismund (1368 in Nbg - 1437) verlieh der Stadt den einzigartigen Status als „Schatzkammer des Reiches", indem er Nürnberg zum dauerhaften Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bestimmte (heute in Wien); Unter Sigismund wurde Nürnberg zum Schauplatz internationaler Diplomatie.

Wer sich für die Geschichte und die prachtvollen Objekte Nürnbergs interessiert, für den ist die Ausstellung definitiv sehenswert. Man sollte jedoch die nötige Gelassenheit mitbringen, um über die allgegenwärtigen "modernen" Moral-Kommentare hinwegzusehen. Während die Ausstellung die Bedeutung Nürnbergs durch Spitzenobjekte wie Dürers Kaiserbildnisse glänzend darstellt, stört die omnipräsente belehrende Kommentierung.
Andere sagen dazu: "Das Museum bemüht sich intensiv, „Schattenseiten“ wie Kolonialismus und Sklaverei in den Fokus zu rücken. Besonders kontrovers diskutiert werden die "gelben Zettel“, mit denen das GNM versucht, historische Objekte kritisch zu kontextualisieren. Dieser "woke" Fokus auf heutige Moralvorstellungen lenkt vom eigentlichen Sinn der Ausstellung eher ab. Anstatt die Geschichte für sich sprechen zu lassen, scheint das Museum hier einen pädagogischen Zeigefinger zu heben, der in dieser Form verzichtbar wäre".

 

 Bilder (vergrößern: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern dann mit rechter Maustaste)

nach oben


  Neben der Sonderausstellung "Nürnberg Global" haben wir auch einen !Blick geworfen" in die Ausstellung zur Fastnacht.
   

 
 
  

   

   

   
   

  Winterdorf

 

  Ehekarussel . das Gedicht dazu

  Peter Henlein
                 
Teufelsbrünnlein und Eiserner Maßstab                                                     Maria mit Kind, Königstr. 10                 .

  Narrenschiff und Eingang zur Kinderweihnacht (rechts)

 

 

   

 

 

 

 

 

nach oben  

 

 

 Das Wanderwetter in und um Erlangen

 

 "Trau - schau - wem": je näher die Zukunft der Gegenwart kommt,
                                       desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.

    

 Für Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs", auf den man sich,
 für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

  
 ">> weitere Aussichten" zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
 bei "wetter.net" kann man andere Orte wählen

 

Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat, kann es auch hier versuchen: mit Monatsvorhersage

    

Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem  GPX Viewer    (Anzeige-Beispiele)